Vernetzen und Mitmachen

Das Projekt MakEd_digital freut sich über Ihr Interesse an Kontakt und Beteiligung – vernetzen Sie sich jetzt mit uns! Drei mögliche Formen schlagen wir vor. Sollten Sie sich darin nicht wiederfinden, dann kontaktieren Sie uns mit Ihren Fragen und Ideen!

  1. Sie möchten näher dabei sein, über Projekte informiert werden, an Events von MakEd_digital teilnehmen, eventuell auch in unseren Makerspaces arbeiten? Dann: Werden Sie Teil der Community of Practice und lesen Sie nach diesem Absatz einfach weiter.
  2. Sie möchten als Dozent*in oder Mitarbeiter*in eines Lernortes (Museum, Schule, Ausbildungsstätte, …) den mobilen Makerspace kennenlernen oder einsetzen, d. h. Digitalisierung vor Ort erleben? Dann: Lesen Sie die Informationen zum mobilen Makerspace oder kontaktieren Sie das Projekt direkt.
  3. Sie vertreten eine Bildungsinstitution und sind an Makerspaces und dem Konzept MakEd_digital fachlich interessiert bzw. suchen den Austausch? Dann: Kontaktieren Sie unsere Projektmanagerin Anna-Lena Gentemann.

Community of Practice

Mit dem flexiblen Konzept der Community of Practice liegt es an Ihnen, wie nah Sie unseren Makerspaces und Events in Stuttgart oder Ludwigsburg kommen wollen – vernetzen Sie sich mit uns, bringen Sie Ihre Ideen ein!

Was bedeutet Community of Practice?

Der Begriff der Community of Practice (CoP) kommt aus den Feldbeobachtungen von Jean Lave und Etienne Wenger zur Ausbildung von Schneidern. Lehrlinge wurden hier ohne offizielles Curriculum immer durch die ganze Community ausgebildet. 1991 erschien „Situated Learning: Legitimate Periperal Participation”, der den Begriff der CoP als Theorie für informale Lernprozesse einer Gruppe etablierte. Demnach sind CoPs stets (Lave & Wenger 1991)

  • praxisnah auf ein direktes Tätigkeitsfeld gerichtet
  • durch eine Community gestützt bzw. dort eingebettet
  • ohne festes Curriculum
  • mit peripheren Rollen für Teilnehmende ausgestattet (etwa als Beobachter*innen oder Kommentator*innen)

Später veränderte Wenger das Konzept mehrfach: Zum einen konzentrierte er sich ab 1998 mehr auf das persönliche Wachstum im Sinne der Entwicklung beruflicher Identität und der Integration von Einzelpersonen in Teams. 2002 verlagerte sich der Fokus erneut, als Wenger die CoP als Führungsinstrument zur Verbesserung hochentwickelter Organisationen vorstellte. 

Call for all: Die CoP bei MakEd_digital

Für das Projekt MakEd_digital bedeutet der CoP-Gedanke, dass am Maken und Makerspaces Interessierte angesprochen und als fach- und organisationsübergreifende Fokusgruppe vernetzt und eingebunden werden sollen. Angesprochen sind insbesondere Hochschullehrer*innen, Vertreter*innen der II. Lehrer*innenbildungsphase, Lehrpersonen und alle Studierenden der Projekthochschulen.
Kurz gefasst: Als „Freundeskreis mit einem Zweck“ kann diese Gruppe Praxis und Ziele der MakEd_digital-Makerspaces aus Adressat*innensicht reflektieren und entwickeln. Verschiedene Rollen und Erfahrungsräume sind erlaubt: Die praktische Tätigkeit im oder am Space, die Teilnahme am Event oder eine Beobachterposition am Rande.

Solche Erfahrungsräume werden etwa Hackathons sein, die in der Laufzeit des Projekts (2021/2022) stattfinden. Hierfür geschaffene, interdisziplinäre Teams entwickeln kreative Ideen (Rapid Prototyping), um damit den Herausforderungen der Lehrer*innenbildung im Beschleunigungsprozess der Digitalisierung zu begegnen.

Interessiert? Für aktuelle Termine und Topics melden Sie sich jetzt einfach formlos bei uns an.

Literatur

 

Werden Sie jetzt Teil der Community!

  • (0178) 49 111 61
  • E-Mail schreiben
  • Für weitere Informationen zur CoP oder zur Teilnahme an Events und Makerprojekten von MakEd_digital, senden Sie einfach eine formlose E-Mail - wir freuen uns auf Sie!
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