Die Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg lädt Sie herzlich zur Teilnahme und Beteiligung an der Konferenz "Maker-Education in der Lehrer:innenbildung. Konzept – Einsatz – Transfer" ein. Die Konferenz wird am 9. und 10. März 2023 an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg ausgerichtet.

Thema der Konferenz

Maker-Education in der Lehrer:innenbildung. Konzept - Einsatz – Transfer

Makerspaces und der Ansatz des pädagogisch-didaktischen Makings (engl. 'Maker Education')  tauchen im aktuellen Diskurs zur Lehramtsausbildung zuverlässig auf, wenn es darum geht "digitalisierungsbezogene Kompetenzen"1oder die 21st Century Skills wie Kreativität, Kollaboration und Problemlösen zu fördern. Making befähigt angehende Lehrer:innen dazu, digital gestützte Lehr-Lern-Szenarien zu erarbeiten, zu erproben und zu reflektieren. Daher fungieren pädagogisch-didaktische Makerspaces als Erfahrungsräume, in denen angehende Lehrer:innen den digitalen Wandel aktiv erfahren können.

Problemfeld

Doch während einerseits die Potenziale der Maker Education für die Lehramtsaubildung groß und vielfältig erscheinen, wirft das Konzept andererseits auch erhebliche Fragen auf:

  1. Welche Einsatzszenarien und Wirkmechanismen des Making in der Lehrer:innenbildung können aktuell als gesichert gelten?2
  2. Wie können gezielt Lehramtsstudierende mit den Makerspace-Angeboten angesprochen werden, deren Erfahrungen mit digitalen Medien aus der eigenen Schulzeit und dem Studium eher dürftig ausfallen?3
  3. Wie kann eine gute Anbindung an Studien- und Prüfungsordnungen, also die Integration des Paradigmas in den Hochschulalltag, erzielt werden?

Spannungsfeld

Dieses offensichtliche Spannungsfeld zwischen den Chancen des pädagogisch-didaktischen Makings und den damit verbundenen Herausforderungen rahmt die Tagung „Maker-Education in der Lehrer:innenbildung. Konzept - Einsatz – Transfer“. Folgende drei Fragestellungen sollen dabei das Feld strukturieren:

I. Digitaler und gesellschaftlicher Wandel

Pädagogisch-didaktisches Making und Bildung vor dem Hintergrund des digitalen und gesellschaftlichen Wandels: Welche Konzepte und Operationalisierungen liegen für die Lehrer:innenbildung bereits vor und welche Herausforderungen sind zu überwinden?

II. Wirksamkeit

Pädagogisch-didaktisches Making und Wirksamkeit: Welche empirische Evidenz liegt vor, inwieweit angehende Lehrer:innen durch Maker Education befähigt und motiviert werden, Lehren und Lernen unter der Perspektive des digital-gesellschaftlichen Wandels und der damit einhergehenden reflexiven Auseinandersetzung mit bestehenden Fach-/Lernkulturen zu betrachten?

III. Praxis

Pädagogisch-didaktisches Making und Beispiele gelungener Praxis: Wie können bestehende Praxisbeispiele genutzt werden, um wirksames pädagogisch-didaktisches Making in der Lehrer:innenbildung erfolgreich und nachhaltig zu implementieren?

Die Tagung wird Wissenschaftler:innen, Maker:innen, Lehrer:innen, Studierende und Praxisakteur:innen zusammenbringen, um dieses Feld und seine Fragen zu diskutieren und vor allem um sich zu vernetzen. Aus dem gemeinsamen Diskurs soll ein Beitrag zur Befähigung künftiger Lehrer:innen resultieren, damit sie den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts konzeptionell und kompetent auf Augenhöhe begegnen können.

1vgl. Redecker/Punie 2017; 2vgl. u.a. Ingold/Maurer 2021; 3Caparozza & Irle 2020, Waffner 2020

Wichtige Eckdaten zum Call: Deadline 4. Dezember 2022

Wir laden Sie ein, Beitrage zu oben genannten drei Fragestellungen in folgenden Formaten einzureichen: 

  • wissenschaftliche Einzelvorträge zu bereits abgeschlossenen Forschung mit einer Dauer von 20 Minuten zzgl. 20 Minuten Diskussion
  • wissenschaftliche Poster zu derzeit laufenden Forschungsvorhaben und Work in progress-Praxisbeispielen aus dem Educational-Making
  • Workshop-Angebote mit Schwerpunkt auf gemeinsamen Educational-Making oder der gemeinsamen Entwicklung von Konzepten und Ideen in diesem Feld im Umfang von 60 Minuten (zwei Durchgänge)

Die Beitragsskizzen sollen 2000 bis max. 3000 Zeichen zzgl. Literaturhinweisen umfassen.

Wichtig bei der Einreichung von Workshop-Angeboten: Bitte nennen Sie uns die maximal mögliche Teilnehmendenzahl sowie Material- und Technikbedarf.

Bitte reichen Sie Ihre Beiträge als Formular (Link führt zu PDF) bis einschließlich 4. Dezember 2022 ein über www.conftool.net/maked-digital-2023/

Wenn Sie zu Neuigkeiten rund um die Konferenz auf dem Laufenden bleiben möchten (z.B. zum Start der Beitragseinreichungen), schreiben Sie eine kurze Mail mit dem Betreff "Neuigkeiten" an konferenz2023@maked-digital.de 

Zur Anmeldung sowie zur Beitragseinreichung finden Sie an dieser Stelle bald weitere Informationen.

Zum Call for Contributions im PDF-Format

ENGLISH VERSION: Call for Contributions

ENGLISH VERSION: template for submissions

Zeitplan

04. Dezember 2022 Einreichungsfrist für Abstracts
Anfang Januar 2023 Rückmeldung über die Beitragsannahme
Mitte Januar 2023 Bekanntgabe des Konferenzprogramms
09. & 10. März 2023 Maker-Education Konferenz

Das Organisationsteam sowie die Beteiligten des Projekts "MakEd_digital – Ein pädagogisch-didaktischer Makerspace zur Förderung digitalisierungsbezogener Kompetenzen" freuen sich auf Ihre Teilnahme und Ihre Mitwirkung!

 

Kontakt

 

Sprechen Sie uns an

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  • Haben Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche zur Konferenz dann kontaktieren Sie uns.
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