Making an der Universität Stuttgart

Öffnungszeiten

Eröffnung: 2021

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Making an der PH Ludwigsburg

Unser Makerspace befindet sich aktuell im „Beta-Stadium“ im Raum 2.007 der PH Ludwigsburg. Derzeit arbeiten wir an der Infrastruktur, damit wir im Sommer 2021 mit ersten Angeboten starten können. Zwischen Mensa und Gebäude 1 auf dem Campus der PH wird aktuell ein neuer Containerbau erbaut. Hier wollen wir unseren Makerspace im Sommer einrichten. 

Bis wir uns im neuen Makerspace sehen können, schauen Sie gerne bei uns im Moodle Kurs vorbei. Hier haben wir bereits ein paar Making-Ideen notiert und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen! 

Öffnungszeiten

von Montag bis Mittwoch, 14:00 bis 18:00 Uhr (derzeit geschlossen)

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ph-ludwigsburg.de

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Making an der ABK Stuttgart

Das FabLab der ABK Stuttgart ist mit Lasercuttern, 3D-Druckern, Tiefziehmaschine, Schneideplotter und einer Stickmaschine ausgestattet. 

Im Rahmen der didaktischen Erweiterung des FabLabs werden Kooperationen mit Partnergymnasien eingegangen: Gemeinsam mit Lehramtsstudierenden erproben Schüler*innen digitale Tools und machen eigenständige künstlerisch-gestalterische Experimente unter Einbezug digitaler Techniken.

Ab 2021 ist eine offene Kinder-ABK mit Blick auf Making im künstlerisch-gestalterischen Bereich geplant. Hierfür werden momentan Konzepte erarbeitet und erste Pilotversuche in Angriff genommen.

abkfablab.de

Öffnungszeiten

von Dienstag bis Freitag, 14:00 bis 18:00 Uhr

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Making an der HMDK Stuttgart

Die HMDK unterstützt die Makerspaces der Uni Stuttgart und der PH Ludwigsburg mit musikdidaktischem Fachwissen und künstlerischen Ideen. Als Studierende der HMDK besteht für Sie die Möglichkeit, die an den Verbundhochschulen entstehenden Makerspaces mitzunutzen!

Auch die Umsetzung künstlerischer Maker-Projekte, z.B. im Rahmen einer Examensarbeit Lehramt Musik, kann von uns begleitet und in den Makerspaces der Uni oder der PH (teilweise) realisiert werden.

Außerdem finden an der Musikhochschule im Rahmen des Verbundprojektes MakEd_digital mediendidaktische Seminare für Lehramtsstudierende der HMDK rund um das Thema Digitalisierungsbezogene Kompetenzen in der Musiklehrer*innenbildung statt. 

Makerspace „to go“

Sie möchten im Rahmen Ihrer Lehrveranstaltung oder Ihres Musikunterrichts ein digital gestütztes Projekt mit Ihren Studierenden oder Schüler*innen in den „vier Wänden Ihrer Bildungseinrichtung“ andenken/ ausprobieren/ realisieren? Die HMDK bietet Ihnen in Kooperation mit der PH Ludwigsburg oder der Uni Stuttgart mit den Ressourcen der mobilen Makerspaces Unterstützung an.

Wann und in welcher Form die (mobilen) Makerspaces startklar sind, hängt maßgeblich von der Entwicklung der Pandemie ab.

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Mobiler Makerspace

Der mobile Makerspace bringt digitale Techniken und Projekte in jeden gewünschten Unterrichtsraum und unterstützt Lehrende in ihrer Fachdidaktik. Das Angebot hat zwei Komponenten:

  1. Beratung und Unterstützung für Hochschullehrer*innen: Wir bieten modulare Lehreinheiten zur Gestaltung und Nutzung digitaler Medien, die Ihre Fachdidaktik im Sinne von Methodenvielfalt unterstützen und erweitern können.
  2. Makerspace „to go“: Die mobile Infrastruktur ergänzt bereits vorhandene Geräte und Materialien an Hochschulstandorten. Wir bieten mobile WLAN-Accesspoints, Präsentationsinfrastruktur, mobile Endgeräte, mobile 3D-Scanner etc. und ermöglichen somit ortsunabhängige Lehr-Lern-Situationen. Wir zeigen auch, mit welchen Mitteln fehlende Infrastruktur kompensiert werden kann, um trotzdem digital unterstützte Lehr-Lern-Szenarien umzusetzen. In der Zusammenarbeit mit außerschulischen Bildungsträgern lassen sich so innovative, digital unterstützte Bildungsangebote realisieren.

Der entscheidende Zeitpunkt, an dem Digitalität raumunabhängig wurde, war der 9. Januar 2007. An diesem Tag präsentierte Steve Jobs das iPhone, dessen revolutionäres Interface einerseits die Tastatur abschaffte und andererseits drei Dinge zusammenführte, die bis dato weithin getrennt waren: Telefonie, Internetzugang und die komplette Werkzeugkiste eines Betriebssystems. Apple verkaufte in den Jahren danach Millionen dieser Devices und veränderte damit global und unwiderruflich zugleich die Produktionsweise der Industrie wie den Mindset einer globalen Anwenderschaft.

Wo besteht hier die Verbindung zu einem Makerspace an Hochschulen? Sie besteht darin, dass wir als Pädagog*innen anerkennen müssen, dass wir uns mitten in einem globalen Spatial Turn befinden (vgl. Döring & Thielmann 2008: 10-15). Wir müssen sehen und damit arbeiten, dass Digitalität und digitale Kompetenzen nicht mehr auf spezielle Räume bezogen sein können, sondern als mobil gefasstes Mind- und Toolset überall arbeiten können und eben auch sollen. Gleichzeitig erwarten uns alle in diesem zu explorierenden Welt-Raum neue Herausforderungen und Wissenskonstrukte.

Dieses Mind- und Toolset soll der mobile Makerspace von MakEd_digital bei den Lehramtsstudierenden der Verbundhochschulen der Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg bilden. Wobei das Verb „bilden” hier ganz im Humboldt'schen Sinne verwendet wird. Denn es geht um einen Selbst- und Weltbezug, der mobile Digitalität als pädagogischen Wert vorstellt, zum Einsatz bringt und über eine entsprechende Didaktik auch praktisch weitergeben kann.

Damit wäre die Ebene der Praxis erreicht, gekennzeichnet durch die berechtigte Frage: „Was tut der mobile Makerspace von MakEd_digital nun genau?” Die Antwort lautet: Digitale Lehreinheiten zur Gestaltung und Nutzung digitaler Medien nach dem Design-based-Research-Ansatz entwickeln, erproben und in einem iterativen Prozess optimieren. Diese Lehreinheiten verlassen danach den fixen Werkstattraum des Makerspaces. Die Ziele sind nun Seminarräume in Schulen und bei Bildungspartnern, wie Museen, Gemeinschaftsgärten, oder sonstigen pädagogischen Projekten. Hier können diese Lernprojekte umgesetzt werden.

Konkret und beispielhaft können etwa für die Fachdidaktik der Biologie in Museen mit mobilen Scannern Exponate digitalisiert werden. Oder es können für Gemeinschaftsgärten digitale Geosysteme der Pflege und Bewässerung entstehen. Oder es werden Soundfiles über RFID-Chips mit Exponaten verknüpft, sodass im Sprachunterricht Postkarten oder 3D-Objekte (Plastiken, Büsten, Artefakte) zu sprechen anfangen.

Zusammengefasst: Zur Reise fähige Lehreinheiten, die durch die Gestaltung und Nutzung digitaler Medien geprägt sind, sollen entwickelt, erprobt und optimiert werden. Darauf aufbauend können diese in Lernprojekte extern, an kooperierenden Schulen und bei diversen Bildungspartnern umgesetzt werden. Machen auch Sie mit beim digitalen Spatial Turn der universitären Lehrer*innenbildung - kontaktieren Sie uns!

Literatur

Ansprechperson
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